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Autor Thema: ET Quake Wars  (Gelesen 223 mal)
ex|Tus
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« am: 10.02.2007, 12:11 Uhr »

Das Spiel:
Vor fast zwei Jahren, am 16. Mai 2005, kündigt Activision auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der E3 ein neues Spiel von id Software in Zusammenarbeit mit Splashdamage an. Die bis dato eher für gut aussehende Innenlevel bekannte Doom 3 Engine soll nun für weitläufige Außenareale eingesetzt werden. Der Name: "Enemy Territory: Quake Wars".  Diese Einführung versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Geschichte von Enemy Territory: Quake Wars spielt ungefähr im Jahr 2065 und schildert, wie eine Rasse Außerirdischer, die Strogg, die Erde angreifen. Jede Karte lässt eine der entscheidenden Schlachten wiederaufleben. Quake Wars erzählt somit, was vor Quake II & IV passiert ist, in denen die Menschheit die Invasion bereits abwehren konnte und einen Gegenangriff auf den Heimatplaneten der Strogg, Stroggos, startet.

Das grundlegende Spielprinzip ähnelt dem des Vorgängers, dem namentlich sowie spieltechnisch verwandten Wolfenstein: Enemy Territory: Ein Team muss eine Reihe von Aufgaben erledigen, während das andere selbiges zu verhindern gedenkt. Ist ein Auftrag geschafft, kann das verteidigende Team dies nicht mehr ungeschehen machen, die Dynamik des Spiels wird also klar in eine Richtung gelenkt.

Auf jeder der zwei Seiten stehen einem je fünf Klassen zur Auswahl, die jeweils mit anderen Waffen sowie Fähigkeiten ausgestattet sind. Es gibt auf Seiten der Global Defence Force (GDF), der ersten und einzigen Verteidigungslinie der Menschheit gegen die Strogg, den Soldier für’s Grobe, den Engineer für Verteidigungs- sowie Supportaufgaben, den Field Ops für Artillerie- und Luftschläge, den Medic für die Versorgung der Verwundeten und den Covert Ops für Aufklärung und lautlose Sabotage. Die Strogg decken mit Aggressor, Constructor, Oppressor, Technician und Infiltrator die in etwa gleichen Aufgabengebiete ab.

Dabei ist man allerdings nicht nur zu Fuß unterwegs. Fahrzeuge erweitern die Fähigkeiten der Infanterie. So verfügt die GDF über einen nicht allzu futuristischen Fuhrpark, welcher vom Husky Quadbike über das Trojan APC bis hin zum Titan Tank alles bietet, was einjeder Soldat begehrt. Lediglich der Anasi Gyrocopter als Fusion von Jet und Helikopter fällt aus dem Rahmen. Die Strogg hingegen setzen mit Vehikeln, wie dem mech-ähnlichen Cyclops, dem Desecrator (ein Schwebepanzer) oder dem Icarus (eine Art Jetpack), in jeder Hinsicht auf neuartige Technologien.

Auch Baumeister kommen auf ihre Kosten: Drei der fünf Klassen pro Seite können stationäre Verstärkung ins Feld beordern. Diese beinhaltet Verteidigungstürme, die selbstständig Feinde unter Beschuss nehmen, Radarstationen, die feindliche Bewegungen aufdecken, und Artilleriegeschütze, denen zwar manuell ein Ziel zugewiesen werden muss, welche dafür aber ihre zerstörische Wirkung nahezu auf dem gesamten Schlachtfeld entfalten können. Jede Map ist dazu in Territorien aufgeteilt, von denen das angreifende dem verteidigenden Team eines nach dem anderen abjagt. Gebaut werden kann nur auf eigenem Gebiet, gegnerische Selbstschussanlagen direkt vor dem eigenen Spawnpunkt sind somit ein Ding der Unmöglichkeit.  Asymmetrie statt Blick in den Spiegel – beide Parteien in Quake Wars spielen sich anders: Während sich die GDF wie in fast jedem Egoshooter spielt, machen die Strogg zum Beispiel keinen Unterschied zwischen Munition und Gesundheit. Sie haben nur einen Vorrat, nämlich Stroyent. Dieser reduziert sich sowohl mit jedem eingesteckten Treffer, als auch durch jeden abgegebenen Schuss. Ihre Waffen brauchen die Strogg auch nicht nachzuladen, sie können lediglich bei zu intensivem Gebrauch überhitzen und ein wenig Zeit zum Abkühlen benötigen. All dies führt dazu, dass sich beide Teams recht unterschiedlich spielen – und nicht nur, wie in so vielen anderen Titeln, im Aussehen unterscheiden.

Anfänger in Sachen ‚Enemy Territory’? Kein Problem, denn auch wenn Quake Wars am Anfang recht komplex erscheint, haben die Entwickler für Einsteiger etwas Besonderes ausgetüftelt: Anstatt das Gameplay zu vereinfachen, was vermutlich lediglich die Langzeitmotivation herabsetzen würde, nimmt das Programm Neulinge bei der Hand. Indem es jedem Spieler dynamisch an die Spielsituation angepasste Missionen präsentiert, kann man durch Erfüllen dieser Mini-Aufträge ganz einfach sein Team unterstützen. So erhält ein Soldier zum Beispiel den Auftrag, einen durch einen Covert Ops ausgemachten, feindlichen Verteidigungsturm mithilfe des HE Charge zu zerstören und kann somit seinen Mitstreitern helfen, obwohl er noch gar nicht weiß, was ein Covert Ops tut oder dass er einen HE Charge besitzt, mit dem er Dinge wie Verteidigungstürme in die Luft jagen kann.

Erfahrung sammeln, das ist in Quake Wars wie schon bei Wolfenstein wörtlich zu nehmen. Jeder Spieler sammelt durch Aktionen wie das Töten von Gegnern, das Unterstützen von Kameraden oder das Erledigen von Aufträgen Erfahrungspunkte. Diese erlauben es, bestimmte Extras und Boni für die Dauer einer Kampagne frei zu spielen. Eine Kampagne besteht aus drei Maps, nach denen die Erfahrungspunkte – und damit auch alle Extras etc. – wieder auf null zurückgesetzt werden. Allerdings ist auch ein permanentes Ranking-System geplant, welches aber eher die Effektivität und das Teamplay honoriert als die meisten Spielstunden oder Abschüsse. Neue Waffen oder ähnliches lassen sich so auch nicht freischalten.

‚Nahezu perfekt statt pünktlich’ ist das Motto von Entwickler Splashdamage, der unter der Aufsicht von id Software an Quake Wars arbeitet. So ist es das Hauptanliegen, das Spiel fertig auf den Markt zu bringen – nicht als Flickenteppich. Deshalb wurde auch das Erscheinungsdatum von ‚Herbst 2006’ auf ‚When it’s done’ geändert. Mit einem Release innerhalb 2007 ist aber dennoch zu rechnen. Da das Team von Splashdamage vor Jahren selbst als Modteam angefangen hat, ist des Weiteren davon auszugehen, dass potentiellen Moddern die Arbeit erleichtert wird. Wir werden uns nach dem Erscheinen von Quake Wars also auf verschiedene Modifikationen freuen können. Das Warten lohnt sich!
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ex|Tus
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« Antworten #1 am: 11.02.2007, 12:08 Uhr »

Die Einheiten: Strogg
 

 
 
Einheiten in Baukastenform

Wer erinnert sich nicht gerne an sein Lego-Zeiten zurück, als man sich seine Männchen nach Herzenslust zusammen stellen konnte. Diese Zeiten haben wohlmöglich auch die Strogg Urväter geprägt. So sind die Strogg Einheiten ein bunt zusammengewürfelter Mix aus wiederverwerteten Weltenbewohner-Einzelteilen die im Zuge ihrer "Stroggifizierung" zu wahren Kampfmaschinen zusammengesetzt wurden.

Doch warum kommen sie gerade zu uns auf die Erde? Planen sie etwa das Ersatzteillager von M. Jackson zu plündern um weitgehend ihren Fortbestand zu sichern? Oder haben sie gar einen noch diabolischeren Hintergedanken? Eines ist klar: Sie kommen nicht mit friedlichen Absichten!



Das Rückrat der Strogg Mächte: "Agressor"



Im Gegensatz zu RtCW:ET wird die "Soldatenklasse" diesmal eine wichtigere Rolle einnehmen. So wurde ihm ein neues Aufgabengebiet zugeteilt: Das Zerstören von Objekten und Gebäuden mit seinen Plasmasprenstoffen. War es im Vorgänger noch verpönt die Panzerfaust zu verwenden, wird man diese (Name: Obligerator) in Quake Wars wohl des öfteren zu sehen und spüren bekommen. Denn durch die Implementierung von diversen Fahrzeugen bietet diese Waffe eine gute Möglichkeit, sich den metallischen Kontrahenten zu entledigen.



Ärzte ohne Grenzen: "Technician"



Es ist die Einheit, die wohl jedem deutschen Humanmediziner die Tränen in die Augen schießen lassen würde und seine Methoden sind mehr als fragwürdig. Doch für die Strogg-Rasse leistet er durchaus gute Dienste. So versteht er es, seine gefallenen Kameraden wiederzubeleben und sie mit Stroyent zu versorgen, welches sowohl Lebensenergie als auch Munition der Strogg darstellt. Außerdem kann er aus gefallenen GDF-Soldaten einen Spawnpunkt erschaffen, der es seinen Kollegen erlaubt, einmalig an vorderster Front zu spawnen.



Silvester war gestern: "Opressor"



Der Opressor stellt den Counterpart zum Field-Op der GDF dar und kann ebenso schwere Artillerie herbeirufen. Wahlweise Plasma-Mörser, Rail-Howitzer (Feldhaubitze mit Railmunition) oder eine Weiterentwicklung der BFG ("Big Fucking Gun"). Wenn es mal wieder schneller gehen muss, kann er auch manuell einen Beacon (Markierung) in das Zielgebiet werfen. Diese Markierung dient eine Ionenkanone im All als Fadenkreuz und ersetzt, bedingt durch ihre große Schlagkraft, den "Airstrike" aus dem Vorgänger RtCW:ET.




Schaffe, schaffe Häusle baue: "Constructor"



Der Constructor ist das Working Horse der Stroggs. Er stellt wohl den wichtigsten Defensiv Part der Strogg-Armee dar. So kann er, ähnlich dem Constructor in "Team Fortress Classic", Gefechtstürme aufstellen, die zur Abwehr von Infanterie, Fahrzeugen und feindlicher Artillerie dienen. Mit seiner fliegenden Reparaturdrohne kann er selbst Einheiten reparieren, die außerhalb seiner Reichweite liegen und ist somit eine sehr wichtige Unterstützungseinheit, ohne die einige Missionen nicht zu schaffen sind.





Would beat the sh*t out of Sam Fisher: "Infiltrator"



Der Meister in Sachen Tarnung und Täuschung - er kann die Hüllen gefallender GDF Soldaten übernehmen und bedenkenlos hinter feindlichen Linien agieren. Sei es das Sabotieren von GDF-Einrichtungen oder das Ausschalten von Soldaten aus dem Hinterhalt. Für weite Distanzen kann er auf die wohl bekannteste Waffe der Quake-Reihe zurück greifen: die Railgun. Gleichermaßen gehasst wie vergöttert und die erste Wahl für Spieler mit einer ruhigen Hand.




Die Einheiten: GDF
 

 
 
Soldier



Der Soldier besitzt die größte Auswahl an Waffen auf Seiten der GDF. Ihm steht wahlweise die Standardausführung der Assault Rifle, die Shotgun, die General Purpose Machine Gun (kurz GPMG, ein schweres Machinengewehr) oder der Rocketlauncher zur Verfügung. Sein Aufgabengebiet umfasst also primär den Kampf, sei es gegen Infanterie oder Fahrzeuge. Daneben besitzt er einen High Explosvie Charge (kurz HE Charge), mit dem Dinge wie Deployables, Fahrzeuge oder verschiedene missionsentscheidende Ziele gesprengt werden können.




Medic



Der Medic, wie sollte es anders sein, ist für die Kampftauglichkeit seiner Kameraden verantwortlich. Dazu teilt er Medpacks an Verwundete aus oder hilft niedergeschossenen Mitstreitern mit einem Defibrilator wieder auf die Beine, sollte er einmal zu spät kommen. Ferner kann er eine Supplystation anfordern, welche dann automatisch sowohl die Gesundheit, als auch die Munitionsvorräte anderer Soldaten wieder auffüllt. Er zieht mit der Standard Assault Rifle in den Kampf.




Engineer



Der Engineer ist das Herzstück einer guten Verteidigung. Er kann entweder ein Anti-Infantry-, ein Anti-Vehicular- oder ein Anti-Artillerie-Turret anfordern sowie Landminen auslegen. Aber auch im Angriff ist er unerlässlich, wenn es darum geht, Brücken oder andere missionsentscheidende Konstruktionen aufzubauen. Daneben ist er die einzige Einheit der GDF, die in der Lage ist, Fahrzeuge und Deployables wieder instand zu setzen. Auf dem Schlachtfeld ist er wahlweise mit der Shotgun oder einer Variation der Assault Rifle mit zusätzlichem Granatwerfer unterwegs.




Field Ops



Der Field Ops kämpft vorzugsweise in der zweiten Reihe. Nachdem er einen von drei zur Auswahl stehenden Artillerietypen in den Kampf beordert hat, kann er mithilfe seines Fernglases nahezu jeden Punkt des Schlachtfeldes bombardieren. Alternativ fordert er durch Werfen eines Rauchbomben-ähnlichen Airstrike-Markers zerstörerische Luftschläge an. Sollten seine Kameraden einmal unter Munitionsmangel leiden, hilft er ihnen mit seinen Ammopacks aus der Misere. Um sich seiner eigenen Haut zu erwehren, führt er stets die Standard Assault Rifle mit sich.





Covert Ops



Der Covert Ops agiert am liebsten hinter feindlichen Linien. Noch in eigenem Gebiet kann er eine Radarstation platzieren, welche alle feindlichen Einheiten in unmittelbaren Umkreis ortet und ihre Positionen an jeden GDF-Soldaten mitteilt. Im Territorium des Feindes kann er schließlich mithilfe seines PDAs gegnerische Deployables ausser Gefecht setzen oder missionsentscheidende Aufträge, etwa das Sabotieren eines Schildgenerators, erfüllen. Des Weiteren kann er mit der Third Eye Camera (kurz TEC) feindliche Stellungen ausspionieren. Die TEC verhält sich dabei zusätzlich wie eine in der Reichweite geringere Version des Radars und kann auf Wunsch auch als Sprengsatz verwendet werden, indem sie per Fernsteuerung zur Explosion gebracht wird. Ferner ist er mit Rauchbomben ausgestattet. Bei der Waffenwahl hat er die Qual der Wahl zwischen einer Sniper Rifle, einer Maschinenpistole mit Schalldämpfer und einer Variante der Assault Rifle mit Zielfernrohr, geringerer Feuerrate und höherer Genauigkeit.
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