Die Einheiten: Strogg
Einheiten in Baukastenform
Wer erinnert sich nicht gerne an sein Lego-Zeiten zurück, als man sich seine Männchen nach Herzenslust zusammen stellen konnte. Diese Zeiten haben wohlmöglich auch die Strogg Urväter geprägt. So sind die Strogg Einheiten ein bunt zusammengewürfelter Mix aus wiederverwerteten Weltenbewohner-Einzelteilen die im Zuge ihrer "Stroggifizierung" zu wahren Kampfmaschinen zusammengesetzt wurden.
Doch warum kommen sie gerade zu uns auf die Erde? Planen sie etwa das Ersatzteillager von M. Jackson zu plündern um weitgehend ihren Fortbestand zu sichern? Oder haben sie gar einen noch diabolischeren Hintergedanken? Eines ist klar: Sie kommen nicht mit friedlichen Absichten!
Das Rückrat der Strogg Mächte: "Agressor"

Im Gegensatz zu RtCW:ET wird die "Soldatenklasse" diesmal eine wichtigere Rolle einnehmen. So wurde ihm ein neues Aufgabengebiet zugeteilt: Das Zerstören von Objekten und Gebäuden mit seinen Plasmasprenstoffen. War es im Vorgänger noch verpönt die Panzerfaust zu verwenden, wird man diese (Name: Obligerator) in Quake Wars wohl des öfteren zu sehen und spüren bekommen. Denn durch die Implementierung von diversen Fahrzeugen bietet diese Waffe eine gute Möglichkeit, sich den metallischen Kontrahenten zu entledigen.
Ärzte ohne Grenzen: "Technician"

Es ist die Einheit, die wohl jedem deutschen Humanmediziner die Tränen in die Augen schießen lassen würde und seine Methoden sind mehr als fragwürdig. Doch für die Strogg-Rasse leistet er durchaus gute Dienste. So versteht er es, seine gefallenen Kameraden wiederzubeleben und sie mit Stroyent zu versorgen, welches sowohl Lebensenergie als auch Munition der Strogg darstellt. Außerdem kann er aus gefallenen GDF-Soldaten einen Spawnpunkt erschaffen, der es seinen Kollegen erlaubt, einmalig an vorderster Front zu spawnen.
Silvester war gestern: "Opressor"

Der Opressor stellt den Counterpart zum Field-Op der GDF dar und kann ebenso schwere Artillerie herbeirufen. Wahlweise Plasma-Mörser, Rail-Howitzer (Feldhaubitze mit Railmunition) oder eine Weiterentwicklung der BFG ("Big Fucking Gun"). Wenn es mal wieder schneller gehen muss, kann er auch manuell einen Beacon (Markierung) in das Zielgebiet werfen. Diese Markierung dient eine Ionenkanone im All als Fadenkreuz und ersetzt, bedingt durch ihre große Schlagkraft, den "Airstrike" aus dem Vorgänger RtCW:ET.
Schaffe, schaffe Häusle baue: "Constructor"

Der Constructor ist das Working Horse der Stroggs. Er stellt wohl den wichtigsten Defensiv Part der Strogg-Armee dar. So kann er, ähnlich dem Constructor in "Team Fortress Classic", Gefechtstürme aufstellen, die zur Abwehr von Infanterie, Fahrzeugen und feindlicher Artillerie dienen. Mit seiner fliegenden Reparaturdrohne kann er selbst Einheiten reparieren, die außerhalb seiner Reichweite liegen und ist somit eine sehr wichtige Unterstützungseinheit, ohne die einige Missionen nicht zu schaffen sind.
Would beat the sh*t out of Sam Fisher: "Infiltrator"

Der Meister in Sachen Tarnung und Täuschung - er kann die Hüllen gefallender GDF Soldaten übernehmen und bedenkenlos hinter feindlichen Linien agieren. Sei es das Sabotieren von GDF-Einrichtungen oder das Ausschalten von Soldaten aus dem Hinterhalt. Für weite Distanzen kann er auf die wohl bekannteste Waffe der Quake-Reihe zurück greifen: die Railgun. Gleichermaßen gehasst wie vergöttert und die erste Wahl für Spieler mit einer ruhigen Hand.
Die Einheiten: GDF
Soldier

Der Soldier besitzt die größte Auswahl an Waffen auf Seiten der GDF. Ihm steht wahlweise die Standardausführung der Assault Rifle, die Shotgun, die General Purpose Machine Gun (kurz GPMG, ein schweres Machinengewehr) oder der Rocketlauncher zur Verfügung. Sein Aufgabengebiet umfasst also primär den Kampf, sei es gegen Infanterie oder Fahrzeuge. Daneben besitzt er einen High Explosvie Charge (kurz HE Charge), mit dem Dinge wie Deployables, Fahrzeuge oder verschiedene missionsentscheidende Ziele gesprengt werden können.
Medic

Der Medic, wie sollte es anders sein, ist für die Kampftauglichkeit seiner Kameraden verantwortlich. Dazu teilt er Medpacks an Verwundete aus oder hilft niedergeschossenen Mitstreitern mit einem Defibrilator wieder auf die Beine, sollte er einmal zu spät kommen. Ferner kann er eine Supplystation anfordern, welche dann automatisch sowohl die Gesundheit, als auch die Munitionsvorräte anderer Soldaten wieder auffüllt. Er zieht mit der Standard Assault Rifle in den Kampf.
Engineer

Der Engineer ist das Herzstück einer guten Verteidigung. Er kann entweder ein Anti-Infantry-, ein Anti-Vehicular- oder ein Anti-Artillerie-Turret anfordern sowie Landminen auslegen. Aber auch im Angriff ist er unerlässlich, wenn es darum geht, Brücken oder andere missionsentscheidende Konstruktionen aufzubauen. Daneben ist er die einzige Einheit der GDF, die in der Lage ist, Fahrzeuge und Deployables wieder instand zu setzen. Auf dem Schlachtfeld ist er wahlweise mit der Shotgun oder einer Variation der Assault Rifle mit zusätzlichem Granatwerfer unterwegs.
Field Ops

Der Field Ops kämpft vorzugsweise in der zweiten Reihe. Nachdem er einen von drei zur Auswahl stehenden Artillerietypen in den Kampf beordert hat, kann er mithilfe seines Fernglases nahezu jeden Punkt des Schlachtfeldes bombardieren. Alternativ fordert er durch Werfen eines Rauchbomben-ähnlichen Airstrike-Markers zerstörerische Luftschläge an. Sollten seine Kameraden einmal unter Munitionsmangel leiden, hilft er ihnen mit seinen Ammopacks aus der Misere. Um sich seiner eigenen Haut zu erwehren, führt er stets die Standard Assault Rifle mit sich.
Covert Ops

Der Covert Ops agiert am liebsten hinter feindlichen Linien. Noch in eigenem Gebiet kann er eine Radarstation platzieren, welche alle feindlichen Einheiten in unmittelbaren Umkreis ortet und ihre Positionen an jeden GDF-Soldaten mitteilt. Im Territorium des Feindes kann er schließlich mithilfe seines PDAs gegnerische Deployables ausser Gefecht setzen oder missionsentscheidende Aufträge, etwa das Sabotieren eines Schildgenerators, erfüllen. Des Weiteren kann er mit der Third Eye Camera (kurz TEC) feindliche Stellungen ausspionieren. Die TEC verhält sich dabei zusätzlich wie eine in der Reichweite geringere Version des Radars und kann auf Wunsch auch als Sprengsatz verwendet werden, indem sie per Fernsteuerung zur Explosion gebracht wird. Ferner ist er mit Rauchbomben ausgestattet. Bei der Waffenwahl hat er die Qual der Wahl zwischen einer Sniper Rifle, einer Maschinenpistole mit Schalldämpfer und einer Variante der Assault Rifle mit Zielfernrohr, geringerer Feuerrate und höherer Genauigkeit.